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Krankenbeobachtung/Monitoring in der außerklinischen Beatmungsversorgung

Mon1/2020


Referent:

Ansgar Schütz

Atmungstherapeut (DGP), Gesundheits- und Krankenpfleger mit über 25-jähriger außerklinischer Beatmungserfahrung Referent, Kursleiter Basiskurs außerklinische Beatmung

Hintergrund:

Die außerklinische Beatmung stellt mit modernsten technischen Hilfsmitteln, besonders bei lebenserhaltender Dauerbeatmung (unabhängig vom Beatmungszugang) - vermutlich die komplexeste Art der medizinischen Behandlung außerhalb der Klinik dar. Für die Sicherheit und die Lebensqualität beatmeter Menschen muss kompetentes Personal dauerhaft bereitstehen. Auf diese beruflichen Anforderungen sind Pflegekräfte in ihrer Grundausbildung unzureichend vorbereitet. Für die Befähigung der Pflegekräfte sind daher Fortbildungsmaßnahmen zur Sicherung der Pflegequalität notwendig und verpflichtend gefordert. Das Gefühl, von Pflegekräften sicher begleitet zu werden, stellt für beatmete Menschen ein Grundpfeiler der Lebensqualität dar. Erst eine fachlich fundierte und sichere Pflege lässt den Blick des Betroffenen für neue Perspektiven zu.

Ziel:

Die Teilnehmenden sollen:

die Bedeutung der Krankenbeobachtung erkennen zur Überwachung des Gesamtsituation des Patienten (physischer und psychischer Zustand) und zur Sicherstellung der Beatmungstherapie

ihre Kompetenz im Umgang mit technischen Messverfahren und Beatmungsgeräten verbessern, um Veränderungen der Vitalparameter/Beatmungsparameter frühzeitig zu erkennen, zu interpretieren und zu sichern.

 

Termin:

Di, 29. September, 9:00 - 15:00 Uhr

 

Inhalte:

  • Monitoring der Beatmung: nicht invasive Möglichkeiten (Krankenbeobachtung, Pulsoxymetrie, Blutdruck, Körpertemperatur, Ein- und Ausfuhr) und invasive Verfahren (BGA, Kapnometrie)
  • Bedeutung eines sicheren Umgangs mit den jeweils verschiedenen Beatmungsgeräten (MPG-gerechte Einweisung)
  • Verständnis/Vertiefung des Beatmungsmonitorings: Bedeutung fest eingestellter Sollparameter und gemessener Beatmungsparameter = variabler Ist-Werte
  • Verständnis/Vertiefung des Beatmungsmonitorings: Bedeutung von individuellen und bedarfsgerechten Alarmgrenzen und der Gefahr, die von falschen und nicht relevanten Alarmsignalen ausgehen
  • Aufbau von Beatmungsprotokollen zur Qualitätssicherung (gerätespezirische Protokolle)
  • Krankenbeobachtung beim beatmeten Patienten - sehen/denken/handeln

Zielgruppe:

Pflegefachkräfte, Pflegekräfte, Assistenzkräfte und alle Interessierte, die Wissen in der Beatmung vertiefen oder erweitern wollen

Kosten/Gebühren:

80,- € pro Teilnehmer

Teilnehmerzahl:

Max. 20 Teilnehmer/innen

Anmeldung bis spätestens :

1 Woche vor Veranstaltungsbeginn

Organisatorische Hinweise:

Inkl. Getränke (Kaffee, Tee, Wasser)

TN-Bescheinigung

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